Figuren- und Schauspiel zum Thema Demenz
23. September 2016, 19:00 Uhr
Galerie am Schloss, Passage Kreissparkasse,
Schlossstraße 10, Brühl
Schubladen und Fächer in einem Nähkästchen, voll mit Erinnerungen. Hier drin sollen sie sicher sein. Aber die Zettel und Fotos machen dir Angst. An manchen Tagen kannst du sie nicht mehr entziffern, erkennst die Menschen auf den Bildern kaum. Du versteckst Zettel mit Namen, mit Wochentagen und Adressen. Und dann findest du sie nicht mehr. Dein Versuch, das schleichende Vergessen zu bewältigen. Und ich? Als Kind hatte ich oft Angst, du könntest mich verlassen, aber doch nicht so...
Eine Mutter-Tochter-Geschichte, erzählt in feinfühligen Bildern und Szenen. Die Kombination aus Schauspiel und Puppenspiel erweist sich als besonders geeignet zur Darstellung dieser Beziehung und deren Veränderung durch Demenz.
Sonja Lennecke und Stefan Mensing nehmen mit dieser Produktion die belastende Situation sowohl der Menschen mit Demenz als auch der Angehörigen ernst. Das Stück berührt Tabus und schafft Raum für eine echte Auseinandersetzung. Ameli Dziemba ist es gelungen, dazu Musik zu produzieren, die die Geschichte sensibel begleitet und trägt.
Dieses Forum wird gemeinsam mit Alzheimer-Gesellschaft Aufwind Brühl e.V. veranstaltet.
Impulsvorträge und Diskussion
Rückblick und Ausblick
- Wie geht es weiter mit der Hospizarbeit und Palliative Care?
Dienstag, 1. März 2016, 19:00 Uhr
Begegnungszentrum margaretaS,
Heinrich-Fetten-Platz, Brühl
Referenten:
Prof. Dr. Raymond Voltz (Lehrstuhlinhaber Palliativmedizin Uni Köln, Vorstandsmitglied DGP)
Helga Kühn-Mengel (MdB, Vorstand Hospiz Brühl e.V.)
Astrid Bitschnau-Lueg (ärztliche Leitung SAPV Rhein-Erft) und
Martina Kern (Leiterin ALPHA Rheinland)
Die dunkle Jahreszeit eignet sich gut dazu, ausgesuchten Märchen zu lauschen.
Märchen stecken voller Sinnbilder und erzählen auf ihre Art, wie Menschen Lebenskrisen überstehen und an den Aufgaben wachsen, die das Leben ihnen stellt.
1. Dezember 2015, 18 Uhr
Begegnungszentrum margaretaS
Heinrich-Fetten-Platz, Brühl
Die Märchenerzählerinnen Gertrud Müller-Eisenstein und Helga Riensche bringen verschiedene Märchen zu Gehör.
In der Pause werden warme Getränke und Gebäck gereicht.
Die Teilnahme ist kostenlos.
In Zusammenarbeit mit: Katholisches Bildungswerk, Rhein-Erft-Kreis
15. September 2015, 19:00 Uhr
Begegnungszentrum margaretaS, Heinrich-Fetten-Platz, 50321 Brühl
Das Buch von Sabine Bode lässt Menschen der Generation der Kriegskinder zu Wort kommen. Sie berichten erstmals über ihre Erlebnisse während des Krieges. Diese Generation ist im Ruhestand, die eigenen Kinder sind längst aus dem Haus. Bei vielen kommen jetzt die Erinnerungen allmählich hervor und mit ihnen auch Ängste, manchmal sogar die unverarbeiteten Kriegserlebnisse. Sie wollen nun über sich selbst nachdenken und sprechen.
Diese Autorenlesung ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit der Buchhandlung Brockmann.
Autorin: Sabine Bode, freie Journalistin, Hörfunk- und Buchautorin u.a. für den WDR, lebt in Köln.
Hospizforum - Vortrag
"Sterben ist das Auslöschen der Lampe im Morgenlicht, nicht das Auslöschen der Sonne". (Indische Weisheit)
So verhält es sich auch mit den Märchen. Man kann sie nicht auslöschen. Sie sind lebendig in dem man sie weiter erzählt, von Generation zu Generation.
Dienstag, 2. Dezember 2014, 18 Uhr bis 20:15 Uhr
Begegnungszentrum margaretaS, Heinrich-Fetten-Platz, Brühl
Die Märchenerzählerinnen Gertrud Müller-Eisenstein und Helga Riensche führen durch den Abend. In der Pause werden warme Getränke und Gebäck gereicht.
Krankheit und Sterben - ein Lebensereignis
Referentin: Kathrine Gottwald
Diplom Sozialpädagogin, Kursleiterin Palliative Care, systemische Beraterin, Koordinatorin Hospiz Brühl e.V.
Dienstag, 9. September 2014, 19 Uhr
Begegnungszentrum margaretas, Heinrich-Fetten-Platz, Brühl
In Zeiten der Pflege und Versorgung von kranken und sterbenden Menschen zwingen uns die Gegebenheiten häufig einen Blick auf: alles, was nicht geht und nicht mehr wird, rückt in den Fokus aller Beteiligten.
Menschen können bis zum Ende ihres Lebens unversehrt in ihrer Lebendigkeit, Authentizität und Liebe sein. Diese Kräfte sind ihnen Lebenshilfe im Kranksein und Sterben.
Die Referentin stellt an diesem Abend das Modell der Salutogenese von Aaron Antonovsky vor. Sie geht der Frage nach, wie wir angesichts kritischer Lebensereignisse und den damit verbundenen Ängsten und Unwägbarkeiten hilfreich und lebensstärkend handeln können.
Die Teilnahme ist kostenlos.
In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk Rhein-Erft-Kreis.
Hospizforum
Vortrag
"Wenn aus Liebe Verzweiflung wird"
Über den Umgang mit herausforderndem Verhalten in der Betreuung von Menschen mit Demenz
14. Mai 2014, 19 Uhr
im Begegnungszentrum margaretaS
Heinrich-Fetten-Platz, Brühl
Referentin: Marlene Henken
Die Referentin ist Leiterin der ambulanten Betreuungsdienste für Menschen mit Demenz im St. Vinzenzhaus in Köln und Trauerbegleiterin (BVT)
Bei der Betreuung eines Demenzkranken werden Angehörige, Freunde und Verwandte, aber auch professionell Pflegende, mit Verhaltensweisen konfrontiert, die sie nicht erwartet haben und auf die sie nicht vorbereitet sind. Die eigene Erschöpfung lässt daher oftmals wenig Spielraum für einen liebevollen Umgang mit dem Patienten.
An diesem Abend informieren wir Sie darüber, wie das Verhalten zu verstehen ist und welche demenz-gerechten Handlungsansätze möglich sind.
Dieses Hospizforum ist eine Gemeinschaftsveranstaltung mit Alzheimer-Gesellschaft Aufwind Brühl e.V.
Das Katholische Bildungswerk im Rhein-Erft-Kreis unterstützt dieses Angebot.
Der Eintritt ist kostenfrei.
Herzliche Einladung zum Hospizforum:
Vortrag
Widerstehen oder wachsen?
Monika Müller
Die Referentin ist Therapeutin und Autorin. Sie war bis 2012 Leiterin von ALPHA Rheinland.
18. März 2014, 19 Uhr
im Gemeindezentrum
Johanneskirche
Rodderweg 68, Brühl
Es gibt Menschen, die scheinbar nichts „aus der Bahn wirft“, selbst bei schwerster Erkrankung, selbst in der letzten Lebensphase, dem Sterben. Sie lassen sich von widrigsten Umständen erschüttern, aber nicht zerbrechen. Was steckt hinter dieser Fähigkeit, sich letztlich nicht unterkriegen zu lassen, der „Trotzmacht des Geistes“ (Viktor Frankl)?
Die Resilienzforschung zeigt, dass die Psyche eine Art Schutzschirm besitzt, die den Menschen widerstandsfähig(er) und krisenfest(er) machen kann. Der Kern der Resilienz ist – trotz der Erfahrung von Brüchen – das Vertrauen in die Fähigkeit, sein Leben gelingend leben und vollenden zu können.
Die Säulen dieses Vertrauens, die aktuelle Resilienzforschung und die Bedeutung von Resilienz im Umgang mit schwerst erkrankten Menschen werden Inhalt des Vortrags von Monika Müller sein.
